Вопрос задан 04.08.2026 в 18:49.
Предмет Немецкий язык.
Спрашивает Хиленко Ира.
FAMILIE 2013: Wie leben die Deutschen? Die demografische Situation in Deutschland verändert sich. Die 81,9 Millionen Deutschen leben heute in 40,4 Millionen Haushalten. Das bedeutet, dass durchschnittlich nur zwei Personen zusammenwohnen. Vor 20 Jahren waren es noch 2,3 Personen pro Haushalt. Die Familien werden also kleiner, es gibt weniger Kinder, und immer mehr Menschen leben alleine. Außerdem entstehen neue Formen des Zusammenlebens, wie zum Beispiel Patchworkfamilien. Wie sieht eine typische deutsche Familie aus? Die Werbeagentur Jung von Matt hat es anhand von Statistiken und Umfragen ausgerechnet. Eine deutsche Durchschnittsfamilie sieht so aus: Claudia Müller ist 43 Jahre alt, arbeitet halbtags im Büro und erledigt die Hausarbeit. Ihr Ehemann Thomas Müller ist 46 Jahre alt und arbeitet bei einer Firma für Maschinenbau. Die Müllers haben einen Sohn. Er heißt Jan, ist 17 Jahre alt und besucht das Gymnasium. Die Familie wohnt in einem Mehrfamilienhaus in Köln. Es gibt 8,1 Millionen Familien in Deutschland. Davon sind 71 Prozent traditionelle Familien, also Ehepaare mit Kindern. Große Familien sind selten. Nur 14 Prozent der Familien haben drei oder mehr Kinder. Die traditionelle Familie hat sich verändert. Früher arbeitete der Mann. Die Frau blieb zu Hause und machte die Hausarbeit. Diese Konstellation war in der alten Bundesrepublik sehr typisch. Heute arbeiten 64 Prozent der deutschen Frauen. In Deutschland leben 11,8 Millionen Paare ohne Kinder. Von den Paaren ohne Kinder sind einerseits Eltern mit erwachsenen Kindern, die nicht mehr zu Hause wohnen. Es gibt andererseits auch viele Paare, die noch keine Kinder haben, aus medizinischen Gründen keine Kinder bekommen können oder keine haben möchten. Deutsche Frauen bekommen durchschnittlich 1,39 Kinder. In keinem Land der Europäischen Union leben prozentual weniger Kinder als in der Bundesrepublik. Der Beruf ist oft ein Grund dafür. Vor allem deutsche Akademikerinnen bleiben kinderlos. Das Studium dauert lange und der Berufseinstieg ist wichtig. Da bleibt kaum Zeit für Kinder. Dabei gibt es Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland. Im Osten sind 22 Prozent der 40-jährigen Akademikerinnen kinderlos, im Westen sind es 32 Prozent. In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) war es früher üblich, dass die Mütter arbeiten. Deshalb ist in Ostdeutschland die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch heute besser organisiert als in Westdeutschland, weil es mehr Kindertagesstätten gibt. Die ostdeutschen Mütter sind auch jünger als die westdeutschen. Im Osten werden Frauen mit durchschnittlich 27 Jahren zum ersten Mal Mutter, im Westen erst mit 29 Jahren. Jeder fünfte Deutsche ist Single. 17,6 Millionen Deutsche wohnen alleine, ohne Partner, Kinder, Eltern oder Mitbewohner. Vor 20 Jahren gab es nur zwölf Millionen Singlehaushalte. In großen Städten gibt es besonders viele Singles. In Berlin, Hamburg und Bremen lebt fast ein Drittel der Bewohner allein. Von den Singlefrauen sind 42 Prozent Witwen. Bei den allein lebenden Männern sind die meisten ledig (63 Prozent). Aber nicht jeder, der alleine wohnt, ist Single. Manche haben eine Fernbeziehung. Die Frau arbeitet zum Beispiel in München und der Mann in Berlin. In Deutschland heiraten Frauen im Durchschnitt mit 30 Jahren und Männer mit 33 Jahren. Ihre Partner finden die meisten Deutschen über Freunde, bei der Arbeit oder im Urlaub. Früher war die Ehe heilig und Scheidungen tabu. Doch heute ist es in Deutschland ganz normal, wenn sich Ehepaare trennen. Jede dritte Ehe wird geschieden. Fast die Hälfte der Paare hat Kinder und so gibt es immer mehr Alleinerziehende. Das sind Mütter oder Väter, die alleine mit ihren Kindern leben. Die meisten Kinder (90 Prozent) bleiben nach einer Scheidung bei der Mutter und nur 10 Prozent wohnen beim Vater. In Deutschland gibt es 1,6 Millionen Alleinerziehende. Wenn Alleinerziehende einen neuen Partner finden, entsteht eine ganz neue Familienform. Manchmal hat der neue Partner auch Kinder. Oder kommt gemeinsames Baby dazu. So entsteht eine große Familie mit Stiefeltern, Stief- und Halbgeschwistern. Nicht alle Kinder leben zusammen. Manche kommen nur am Wochenende zu Besuch. Solche Familien nennt man Patchworkfamilien. Etwa 14 Prozent der Familien in Deutschland sind Patchworkfamilien. "Patchwork" ist das englische Wort für eine bunte Decke aus vielen verschiedenen Teilen. Wenn sich alle Teile gut verstehen, ist die neue Familie für alle ein Gewinn.
Ответы на вопрос
Отвечает Сорокин Иван.
Der Text beschreibt, dass die Menschen in Deutschland heute in kleineren Haushalten leben als früher. Durchschnittlich wohnen nur etwa zwei Personen zusammen. Es gibt weniger Kinder, mehr Singles und mehr neue Familienformen, zum Beispiel Patchworkfamilien.
Eine typische Familie wird als Ehepaar mit einem Kind dargestellt: Beide Eltern arbeiten, die Mutter oft in Teilzeit. Traditionelle Familien gibt es noch häufig, aber große Familien mit drei oder mehr Kindern sind selten.
Auch die Rolle der Frau hat sich verändert: Viele Frauen arbeiten, und Familie und Beruf müssen besser vereinbar sein. In Ostdeutschland klappt das oft leichter, weil es dort mehr Kindertagesstätten gibt.
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